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Die Schlucht von Mugla, die auch das Mühlenbachtal (Degirmendere) genannt wird, bieten einen herrlichen Anblick, sei es dass man vom Gipfel der umliegenden Bergketten hineinschaut, oder aber im Tal selbst ist. Eine reich blühende Flora mit wild wachsenden und duftenden Oleandersträuchern erwartet den Wanderer.
Wenn sie nicht genau um die Mittagszeit in der Schlucht sind, dann werden sie dort reichlich schattige Plätze finden. Das Klima in der Schlucht ist recht angenehm, selbst im Hochsommer. Von den Felswänden tropfen kleine Wasserperlen und im Umfeld des kleinen Wasserfall kann man sogar zum frösteln kommen so frisch und feucht ist dort die Luft. In der heißen Zeit aber wird man diese Frische nach seiner Wanderung garantiert genießen. Zusätzlich lädt natürlich auch der kleine See am Wasserfall zu einem Erfrischungsbad ein.
An den Wassern findet man häufig Bachkrebse. Auch werden ihnen auf ihrem Fußmarsch wahrscheinlich viele Schildkröten begegnen, die ihre Wege kreuzen, diese sind in dieser Gegend nämlich sehr verbreitet. Wer sich ganz früh aufmacht, der kann sogar das Glück (?) haben, dass er ein kleines Wildschweinrudel sehen wird. Diese Tiere sind jedoch sehr scheu, so dass man sie am Tage nicht finden wird.
Im Tal werden sie an manchen Ruinen vorbeikommen, von einer sagt man sogar, dass sie eine ehemalige Kirche gewesen sein soll. Auch wird man noch eine antike Wasserleitung entdecken, die von einer hier entspringenden Quelle abgezapft wurde.
Um zum Ziel, dem kleinen Wasserfall, zu kommen wird man manches zu erklettern haben, weshalb gutes Schuhwerk natürlich zu empfehlen ist. Kinder werden ihre Freude an den Klettereien haben. In manchen Jahreszeiten (Frühling/Herbst) muss man sich seine Schuhe ausziehen um durch Wassertümpel zu waten, da man sonst nicht mehr weiterkäme.
Eine Wanderung durch diese Schlucht ist eigentlich für jeden unserer gesunden Gäste ein unbedingtes "Muss". Ein Gast verglich diese Schlucht sogar mit der berühmten Schlucht auf Kreta.
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