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Die Weingärten von Mugla (Yaylalar) 4 Stunden
Yaylagebiet Eine Yayla kann sowohl eine Grasbewachsene Hochebene wie auch eine im Gebirge gelegene, grüne Oase sein. Auf diese kühlen Sommerplätze ziehen im Sommer Familien mit ihren Viehherden. Diese Familien, die meist von der Viehwirtschaft leben, bleiben bis zum Wintereinbruch auf diesen Hochebenen. Nach Nomadentradition leben sie dort in Zelten aus dunklem Ziegenhaar, den so genannten Jurten.

Eine ganz andere Art Yayla-Kultur pflegen die Menschen an der türkischen Mittelmeerküste. Wenn das Thermometer im Hochsommer auf über 40°C klettert, ziehen vor allem ältere Leute, Frauen mit Babys und Kleinkindern, am Wochenende auch Berufstätige, in ihr Sommerhäuschen ins Gebirge um, wo das Klima angenehm frisch ist.

Den Aufenthalt auf der Yayla nutzt man um das Gemüse, das hier wächst, für den Winter zu konservieren. Es wird eingelegt, eingekocht, getrocknet oder zu Pasten verarbeitet.

Zu einer Besonderheiten unter den Yaylas zählt auch die von Mugla, denn zu ihr fährt man hinunter in eine leichte Talebene und nicht wie sonst üblich hinauf in die Berge. Mugla selbst liegt etwa 630 Meter über dem Meeresspiegel.

Daher ist die Bezeichnung "Yayla" für die Gärten von Mugla eigentlich nicht ganz passend, obwohl diese auch von Einheimischen als solche bezeichnet werden. Die Stadt Mugla möchte den Tourismus in diesem Gebiet fördern, weshalb man auch schon einen alten Teegarten restaurieren hat lassen und einen Baustopp über diese Gegend erlassen hat. Ihr altes Kulturgut soll somit erhalten bleiben und der Nachwelt als Zeugnis dienen.

Als Besonderheit dieses Teegartenrestaurant gilt unter anderem eine in einem Erdloch gegarte Ziege.

Kommen Sie und erwandern, oder erradeln, mit uns einmal diese interessanten Gärten von Mugla. Als Abschluss wird uns danach ein üppiges Bauerfrühstück erwarten.

Spaziergang durch die Yaylas Feldarbeit ist oft sehr mühsam
Tabakblätter werden zum Trocknen aufgereit Bauer mit Bäuerin
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